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Verein zur Hilfe und Unterstützung gegen den Abmahnwahn e.V. 
     
       
 
 
 
 
 
Übersetzung der Unterlassungserklärung: Anwalt - Deutsch

Übersetzung der Unterlassungserklärung: Anwalt – Deutsch

 

                                                                                                                      

„Hiermit verpflichte ich,
mich ohne Anerkennung einer rechtlichen Verpflichtung dazu
und ohne Präjudiz für die Sach-und Rechtslage, gleichwohl rechtsverbindlich,"


Übersetzung:

Ich verpflichte mich zu etwas, obwohl ich der Meinung bin, dass ich dies nicht muss.
Dies dient alleine dazu, ein für mich vielleicht sehr teures Gerichtsverfahren zu vermeiden, ohne den Verstoß zuzugeben.


„gegenüber der Firma Muster + Muster GmbH & Co. KG,
Musterstraße 1-2, 12345 Musterbach,
- nachfolgend „Mustergruppe Muster“ genannt - dazu,"


Übersetzung:

Dies sind einfach die Angaben zum Rechteinhaber, dem gegenüber diese Unterlassungserklärung abgeben wird.


„es bei Meidung einer für jeden Fall der Zuwiderhandlung
von der Mustergruppe Muster festzusetzenden angemessenen,
im Streitfall durch das zuständige Amts-oder Landgericht zu
überprüfenden Vertragsstrafe, zu unterlassen,"


Übersetzung:

Im Falle eines Verstoßes wird eine Vertragsstrafe fällig.
Die Höhe der Vertragsstrafe steht nicht fest, es sind nicht, wie oft gefordert 5.100,00 €, sondern sie wird zunächst vom Gläubiger, in diesem Beispiel durch die Mustergruppe Muster, festgesetzt
 (z. B. 2.500,00 € oder 7.500,00 €).
Sofern ich damit nicht einverstanden bin, muss der Gläubiger nun klagen und das Gericht wird prüfen, ob die geforderte Strafe gerechtfertigt ist.



„das PC-Game „Muster" ohne Einwilligung der Mustergruppe Muster
öffentlich zugänglich zu machen und/oder öffentlich zugänglich machen zu lassen."


Übersetzung:

Ein Urheber (hier Muster) hat zunächst als einziger das Recht, bezüglich seines Werkes (hier: Spiel) zu bestimmen, wer es z. B. nutzen oder verkaufen darf.
Ein Käufer des Spiels erhält gewöhnlich ein sogenanntes  einfaches Nutzungsrecht, der Käufer darf damit spielen und es auch weiterverkaufen, wobei er dann allerdings das Nutzungsrecht verliert. Indem der Käufer das Spiel jedoch im Internet zum Download anbietet, „öffentliches Zugänglichmachen“, umgeht er dieses Recht des Urhebers.
Dies ist strafbar und kann Schadensersatzansprüche auslösen.


 

 

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